Artikel - Asylarchitektur im Umbruch

Asylsuchende und Flüchtlinge brauchen ein Zuhause – ein Ort mit Privatsphäre, wo sie sich alleine oder mit ihrer Familie zurückziehen können. Dieser „Luxus“ bleibt leider oft ein unerreichbarer Traum – für die meisten Schweizer ist es ein Selbstverständnis. Das Baubüro in situ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Situation mit jedem ihrer Wohnprojekte Stück für Stück zu verbessern. Die Aufgabe ist schwierig, denn oft werden sie mit Orten und Raumprogrammen konfrontiert, welche wenig Spielraum lassen. Das Team arbeitet dennoch stetig daran, aus den begrenzten Möglichkeiten das maximale Potential herauszuholen.  

“Umgerüstete Zivilschutzanlagen im Untergrund, Hüttendörfer in Hallen, Militärzelte auf Kasernenplätzen oder leer stehende Kommunalbauten an gesichtslosen Einfahrtsstrassen sind Orte, an denen Asylsuchende in der Schweiz untergebracht werden. Diese Unterkünfte sollen nur einen zeitlichen Aufschub bieten, bis passendere Lösungen gefunden sind. In Wirklichkeit jedoch bleiben viele Asylsuchende länger als geplant darin.” – schreibt den Artikel auf die Webseite TEC21 von der SIA – Schweizer Ingenieur- und Architektenverein.  

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Bild © Baubüro in situ