Artikel - Vernetzungsprozesse als Integrationswerkzeug – Räumliche Neuprogrammierung von Durchgangszentren in der Schweiz

Ein Provisorium, das zurzeit als Rückkehrzentrum in Betrieb ist, soll durch eine neue bauliche Lösung und Nutzung als Durchgangszentrum ersetzt werden. Die Betriebsbewilligung für das langjährige Provisorium in der Sihlau in Adliswil, Kanton Zürich, läuft zum März 2020 aus und daher hat das Kantonale Hochbauamt einen Wettbewerb für den Neubau eines Durchgangszentrums ausgerufen. 

Wer lebt in einem Durchgangszentrum? Und wie unterscheidet sich diese Form der Asylunterkunft von der eines Rückkehrzentrums? Was kann es durch den Neubau der Unterkunft für Veränderungen in den umliegenden Quartieren geben? 

Durchgangszentren sind Transit-Orte und Begegnungsräume, vergleichbar mit dem Warteraum eines Bahnhofs – ein Zwischenhalt auf Reisen, an dem unverhoffte Aufeinandertreffen unterschiedlichster Personen möglich sind.

“Trotz des feststehenden Beherbergungsorts können sich folglich unterschiedlichste Sozialräume zwischen der Asylunterkunft und ihrer Umgebung aufspannen und miteinander verwachsen.” schreibt Anne Fabritius, Masterabsolventin im Fachbereich Architektur, in ihrem Artikel. 

Das folgende Konzept für eine partizipative Ortsentwicklung gemeinsam mit der Anwohnerschaft ist im Rahmen der Masterarbeit “Vernetzungsprozesse als Integrationswerkzeug – Räumliche Neuorientierung von Durchgangszentren in der Schweiz” entstanden. Durch frühzeitige Vernetzung soll gemeinsam die Umgebung in der Sihlau aufgewertet werden. Kommunikation auf Augenhöhe und das Einbringen eigener Ressourcen bewirken soziale Sicherheit im Quartier und ermöglichen frühzeitig beidseitige Integration von Personen mit Fluchthintergrund.

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